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| Maßnahmen |
| Unter den Maßnahmen, die effizienteren Energieeinsatz zum Ziel haben, steht verbesserter Wärmeschutz der Gebäudehülle unbestreitbar an erster Stelle: Wärmedämmung, aber auch der Einsatz von Wärmeschutzfenstern. Das Heizungssystem zu optimieren sollte erst an zweiter Stelle erfolgen, denn Dämmstoff ist primärenergetisch weniger aufwändig herzustellen und anzubringen als eine neue Heizanlage. Darüber hinaus kann bei Baumaßnahmen mit einer erheblich höheren Lebensdauer gerechnet werden als bei einer technischen Anlage. Man geht für die Wirtschaftlichkeitsberechnung von einer Nutzungsdauer von 25 Jahren aus. In der Praxis darf wohl eine Lebensdauer von mindestens 40 Jahren angenommen werden. Wärmedämmung der Gebäudehülle senkt die erforderliche Leistung und Betriebstemperatur des Wärmeerzeugers maßgeblich, so dass auch die unvermeidlichen Heizungsverluste geringer werden. |
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Das umgekehrte Vorgehen - Heizungserneuerung ohne Dämmmaßnahmen ist nur zu rechtfertigen, wenn ein irreparabler Schaden aufgetreten ist oder wenn neue Abgasgrenzwerte sich mit der Altanlage nicht mehr einhalten lassen und über die anfallenden Kosten hinaus keine zusätzlichen Mittel für Wärmedämmung zur Verfügung stehen. Der Hausbesitzer ist dann gezwungen, eine eigentlich zu große Heizanlage installieren zu lassen, verbunden mit höheren Bereitschaftsverlusten, größerem Wartungsaufwand und eventuell geringerer Lebensdauer des Kessels. |
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